Whrend Du schliefst

eine Erinnerung


Ich wurde wach ... konnte nicht lange geschlafen haben
... das einsame Teelicht auf der Fensterbank brannte noch
... warf ein sanftes Licht in den Raum ... ich sah Dein rtlich
schimmerndes Haar vor mir ... vernahm wohltuend Deinen
gleichmigen, tiefen Atem ... sprte Deine Wrme ...
wir lagen Seite an Seite ... ohne uns zu berhren ... unter
einem Zelt aus Stoff ... zog in langen Zgen Deinen slich
herben Duft ein ... betrend, erregend, irritierend ...
spt haben wir uns hingelegt ... Du warst mde, fast erschpft
... kein Austausch von Zrtlichkeiten ... nichts von der
Erregung, der wir uns hingegeben haben ... in der ersten
gemeinsamen Nacht ... die noch in mir vibrierte ... Zrtlichkeiten,
die heute nicht erwartete ... nicht forderte ... niemals
fordern wrde ... ich streichelte Dich in den Schlaf ...
irgendwann entschwand ich in Morpheus Arme ... glcklich
... da Du neben mir lagst ... Deine Nhe zu spren ... ich
verlor mich in Trumen ... hrte aus Ferne die lustvollen
Seufzer aus jener Nacht ... sah Dich winden unter mir ...
Lust empfangend ... fhlte meine Erregung in Dir ... und
wie ich mich in weiten Wellen in Dir ergo ... mit dieser
Erinnerung erwachte ich ... jetzt erst vernahm ich meine
Hand zwischen Deinen Schenkeln ... die Spitzen meiner
Finger berhrten die Wlbung Deines Venushgels ... wie
schn er sich anfhlte - ... langsam zog ich meine Hand zurck
... ber den Wulst, der diese einzigartige Perle bedeckt
... die schon meine Zunge nicht endend wollend liebkoste
... bis meine Fingerkuppe jene freigrub... wie glatt,
wie vollkommen sie war ... vorsichtig schob ich meinen
Finger gegen das feste Fleisch ... ein unmerkliches Zucken
... wieder trieb ich meinen Finger an ... das Zucken, fordernder
... das Spiel meines Fingers und das Pulsieren des zuckenden
Fleisches fanden sich in einem gleich schwingenden Rhythmus
... die eben noch in sich ruhende Frucht wuchs ... schwoll
an ... bewegte sich nun frei von mir ... unweigerlich hob
sich mein Fleisch empor... wuchs zu kaum gekannter Hrte
... Lust stieg in mir auf ... Lust Dich zu nehmen ... Lust,
die ich kaum bndigen konnte ... vorsichtig schob ich mich
an Dich heran ... mein hartes Fleisch strich ber die Rundung
Deines Pos ... pltzlich zogst Du das Bein an ... als wrdest
Du Dich weiter ffnen wollen ... mir mehr Spielraum geben
... ein Seufzen entglitt Deinem Mund ... ich verharrte
... hielt den Atem an ... wrdest Du erwachen? ... meine
Lust entgegen nehmen? ... nein - ... Dein Atem verriet Dein
Verweilen an einem anderen Ort... mein Finger, den neuen
Raum annehmend, umkreiste nun zart die pralle Frucht ...
wieder und wieder ... dankbar reckte es sich ihm weiter
entgegen ... abwrts glitt mein Finger ... suchte den Weg
zwischen die leicht geschwollenen Wlste, die vor Nchten
erst mein Fleisch umspannten ... Nsse empfing mich ...
sanft glitt ich hinein ... labte mich in der Tiefe ... bewegte
mich in dem heien Meer ... wie aus einem Jungbrunnen durchflo
mich ungeahnte Energie ... endgltig zog ich meine Hand
aus Dir ... leckte den Saft von meinen Fingern ... griff
mein Holz ... bereit, mich auf Deinem Rcken zu ergieen
... doch tat ich es nicht ... ich lie es erlahmen - ... wie
htte ich es Dir erklren sollen? ... ich fand keinen Schlaf
mehr in dieser Nacht ... strich noch einige Zeit zart ber
Deine Flanken, bevor ich meine Hand ruhen lie ... als der
Morgen dmmerte, stand ich auf ... whrend Du erwachtest,
umspielte Wasser meinen unruhigen Krper ... wenige Bewegungen
meiner Hand brachten die Erlsung ... nur das Rauschen
der Dusche erstickte meinen Schrei ... als ich mich von
Dir verabschiedete ... Dich kte ... war mir, als wre
ich die ganze Nacht in Dir gewesen.




"Wippenbekk" Kln, 5./ 6. Januar 2004

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