Lili und Petra.............

Du lieber Himmel! Warum hast du denn den Arm in Gips?",
fragt Lilly beim Anblick von Petra ganz entsetzt.
"Ja, das war so...", antwortet diese mit leidvoller
Miene, "...ich wollte einem Kind ausweichen..."
"Und dabei bist du vor einen Baum gefahren",
fhrt Lilly aufgeregt dazwischen.
"Neiiin...", sagt Petra, "...dabei
bin ich vom Sofa gefallen."


"Und jetzt wei ich gar nicht, wie ich mit dem Gipsarm
morgen die zwei Matratzen zur Krankenkasse schaffen soll...",
fhrt sie besorgt fort, "...ich soll nmlich dort
hinkommen und meine smtlichen Unterlagen mitbringen."


"Wutest du schon da mein Schwager Berti zu 300 Prozent
impotent ist?", sagt Lilly fragend.
"Nee! Dreihundert Prozent, wie geht das denn?"
"Pa auf; Im Krieg haben sie ihm da unten alles weggeschossen,
vor drei Jahren verlor er bei einem Unfall smtliche Finger
und in der vorigen Woche hat er sich auch noch die Zunge abgebissen."


"Ach der arme Kerl...", sagt Petra und fragt
im gleichen Atemzuge "...sag mal, wie hat sich der
Lehrer denn gestern beim Sprechtag zu den Leistungen eures
Sohnes geuert?" "Er sagt, wenn Kurtchen
so weiter macht, mssen wir ihn auf die Sonderschule schicken."
"Na, ja..", meint Petra, die etwas schwer von
Begriff ist, "...wenn er das Zeug dazu hat."


Dann erzhlen sie von Roswita, die wegen Totschlag vor
Gericht stand. Ihr Freund hatte sie 'Billige Nutte'
genannt, und sie hatte ihm einem Beutel mit Zweimark-Stcken
ber den Kopf gezogen.


"Schau mal da hinten..", ruft Petra kurz darauf,
"...da kommt dein Mann. Er hat dir einen Blumenstrau
mitgebracht."
"Ach du Schande...", sthnt Lilly, "..dafr
mu ich heute Abend wieder die Beine breit machen."
"Wieso das...", fragt Petra verdutzt, "...habt
ihr denn keine Vase?"


"Wo wir gerade von meinen Mann sprechen...",
fhrt Lilly die ihr gegenberstehende Frau scharf an,
"... wenn du noch einmal anderen Leuten gegenber
behauptest, er htte eine Warze an seinem Schniedel, dann
gehe ich mit dir vor`s Gericht."
"Habe ich ja gar nicht behauptet...", setzt
sich Petra schnippisch zur Wehr, "...ich habe nur
gesagt; Ich hatte so das Gefhl."


"Ist ja auch egal", sagt Lilly und erzhlt,
womit ihr Sohn Kurtchen neulich herangekommen war.
"Mami, wir haben heute gelernt was Hoden sind. Der
Lehrer sagt, das sind die zwei goldenen pfel des Mannes."
"Ja, ja, mein Kind...", hab ich ihm geantwortet,
"...hat der Lehrer auch gesagt, an welch faulem Ast
die manchmal hngen?"


"Wutest Du, da der Herr Brsel, als er gestern von
einer Sauftour heim kam, von einem Hund gebissen wurde?"
"Ach du liebe Zeit! Wie geht es ihm denn?"
"Dem Brsel geht's ganz gut, aber der Hund ist
an Alkoholvergiftung gestorben."


"Mein Schwager Bommelmann hatte einen riesenhaften
Penis", erzhlt Petra. "Nach seinem ttlichen
Unfall trennt der Chefarzt das Organ ab, um es zu untersuchen.
Als die Oberschwester das Ding im Spiritus-Glas liegen
sieht, ruft sie: "Ach! Ist Bommel- mann gestorben?"
Nacheinander stellen auch die Nakoserztin, die Nachtschwester,
die Putzfrau, das Zimmermdchen und sogar der Assistenzarzt
die gleiche Frage. Als er das Wunderding abends seiner
Frau zeigen will, ruft diese schon von Weitem: "Ach!
Ist Bommelmann gestorben?"


"Den Bommelmann hab' ich auch gekannt...",
berichtet Lilly, "...der stand eines Morgens vor
meiner Tr und hat mir tausend Mark fr eine Nummer geboten.
Am Nachmittag hat er mir dann fr eine weitere Nummer sogar
zweitausend Mark in die Hand gedrckt."
"Als mein Willy dann abends nach Hause kam, war seine
erste Frage: War Bommelmann schon hier? Dem habe ich gestern
dreitausend Mark geliehen, die wollte er heute im Laufe
des Tages zurckbringen."


In diesem Moment kommt die achtzehnjhrige Nachbarin
Susi vorbei. Sie trgt einen neuen Pelzmantel und Petra
tuschelt: "Wie kommt so ein junges Mdchen nur zu
einem Nerz?" Worauf Lilly antwortet: "Junge
Mdchen kommen auf die gleiche Weise zu Nerzen, wie auch
Nerze zu Nerzen kommen."


Susi, die mitbekommen hat, da man ber sie redet, dreht
sich zu den beiden Frauen herum und ruft:
"Ihr zwei habt es gerade ntig, ihr seid ja so dumm,
da ihr nicht eimal den Unterschied zwischen einem Panzer
und einem Penis kennt."
Lilly und Petra sehen sich mit offenstehendem Mund an und
bringen keinen Ton heraus. "Wenn ihr es wissen wollt
dann versucht `mal mit einer Hand einen Panzer zum Stehen
zu bringen", lacht Susi und stckelt weiter.


"Tach Herr Dokter...", sagt Lilly an nchsten
Morgen beim Betreten des Behandlungszimmers, "...stellen
Sie sich vor, ich hab' einen Knoten in der Brust."
"Dann woll`n wir uns das mal ansehen", sagt
der Doktor und wirft einen Blick auf Lillys inzwischen
entblten Oberkrper.
"Oh, ...", entfhrt es ihm, "...wer
hat den denn da rein gemacht?"


"Dann hab ich noch ein Problem...", sagt sie
zum Doktor, "...mein Mann bildet sich ein, ein Rennpferd
zu sein."
"Moment mal...", meint der Arzt, "...wenn
ich Ihnen darauf antworte, mu ich fr ihren Mann auch ein
Honorar verlangen. Knnen sie denn berhaupt zwei Honorare
bezahlen?"
"Jasicher Herr Dokter...", antwortet sie
grospurig, "...er hat doch die letzten drei Rennen
gewonnen."


Bei der Verabschiedung fllt ihr dann noch ein, da sie
den Doktor fragen wollte was ein Penis ist und das tut sie
dann auch.
Der Medizinmann ist sehr eilig. Anstatt lange Erklrungen
abzugeben, ffnet er die Hose, zeigt kurz auf sein bestes
Stck und komplimentiert die Frau nach drauen. "Mensch
Lilly du hast doch wohl nicht vergessen, nach dem Penis
zu fragen?", wird sie wenig spter von der am Gartenzaun
wartenden Freundin empfangen.
"Hab` ich nicht! Der Doktor hat mir sogar einen gezeigt...",
sagt sie grospurig, "... ein Penis ist ein ganz gewhnlicher
Schniedelwutz, nur klitze, klitze klein."


"Sag mal Lilly, wie macht ihr das mit der Empfngnisverhtung
denn eigentlich?"
"Ach Petra, das ist doch ganz einfach. Pa auf, das
geht so:"
"Ich hab` mir vor Jahren schon die Spirale einsetzen
lassen, auerdem nehme ich jeden Tag die Pille, und wenn
mein Willy so richtig spitz ist, dann messe ich erst mal,
ob Knaus Ogino nichts dagegen hat und dann jubele ich mir
so`n Schaum da unten rein, ziehe Willyken zwei Verhterli
ber seinen Schniedel, drcke ihm einen von meinen Pantoffeln
in die Hand und schicke ihn auf`s Klo, wo er dann so lange
drauf schlagen mu, bis er fertig ist.
"Du, ehrlich gesagt, bei uns ist noch keine ungewollte
Schwangerschaft vorgekommen."
"Ach Lilly, das ist aber umstndlich, da haben wirs
aber besser, mein Peter hat sich vor Jahren zu einem Pilotprojekt
gemeldet, dem haben sie die Hoden entfernt und durch Affenhoden
ersetzt."
"Ach, das geht auch, und seit dem kommen bei euch keine
Kinder mehr?"
"Doooch, Kinder kommen laufend, aber kaum sind sie
da, springen sie vom Stuhl, ber's Fensterbrett zum
Oberlicht und weg sind sie."


"Hast Du schon gehrt, das man jetzt in einem Groversuch
die Pille fr den Mann erfolgreich getestet hat? - Von den
zweitausendsiebenhundert Mnnern, die beim Test mitgemacht
haben, ist nicht ein einziger schwanger geworden."


"Ach Petra, ich habe mir gestern beim Golfspielen
zwischen dem ersten und dem zweiten Loch eine leichte Verletzung
zugezogen."
"Oh Lilly, das ist aber fies, da hlt doch gar kein
Pflaster."


Derweil sitzt Gabi, Lillys Tochter, zusammen mit ihrer
Freundin Anne in ihrem Jungmdchenzimmer. Sie diskutieren
Beziehungsprobleme.
"Du! Ich hab einen neuen Freund...", sagt Anne,
"...der ist Italiener und 22."
"Mein Freund ist 19..." antwortet Gabi lakonisch,
"...aber was machen schon drei Zentimeter?"


"brigens habe ich Dich und deinen Italiener gestern
gesehen...", fhrt sie fort, "...warum ist
der denn so klein geblieben?"
"Das ist, weil seine Mutter ihm als Kind einmal gesagt
hat: Wenn du gro bist, mut du arbeiten."


Wenig spter erzhlt sie in wehleidigem Ton: "Jedes
Mal wenn ich mit meinem Mario zusammen bin, tut es mir unwahrscheinlich
weh."
"Uijui, mu der einen riesigen Schniedel haben!"
"Nein, nein, er hat einen ganz kleinen, das ist es
ja gerade, was mir so in der Seele weh tut."


"Weit du Gabi, als ich bei mir da unten die ersten
Haare feststellte, da hat meine Mutter gesagt, das sei
die Besenkrankheit, und hat mich zum Arzt geschickt."
"Der hat mir erst einmal gezeigt wie man eine Nummer
macht und mich entjungfert. Als Mutter nachher fragte,
was der Arzt gesagt habe, hab ich geantwortet: Der Doktor
hat mir gezeigt, da er auch die Besenkrankheit hat, der
hat sie nur viel fortgeschrittener, bei dem war schon ein
Stiel dran."

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