A bikers work is never done
Ich schlpfe in meine Jeans,
das T-Shirt stinkt noch nach Rauch und die Jacke nach l.
Die Stiefel platzen aus den Nhten.
Meine Maschine braucht platz fr drei.
Der Kopf schmerzt und die Errinnerungen an die letzte Nacht
kommen nur langsam zurck.
Pltzlich stand sie vor mir, ich wusste nichts von ihr und
sie nichts von mir, doch es war uns egal.
Wie verrckt kippten wir ein Glas nach dem anderen und es
war so, als ob wir gegenseitig darauf warteten bis einer
von uns beiden umfllt.
Die Morgendmmerung trat ein und nur noch wir beide waren
im Drive-in.
Der Barkeeper stand gelangweilt hinter der Theke und einige
LKW`s fuhren ab und zu vorbei.
Wir waren beide hundemde und doch pudelwach.
Je lnger wir uns gegenberstanden, umso grsser wurde
die Spannung zwischen uns.
Wrde sie es wollen? Wrde ich es wollen?
Im selben Augenblick schauten wir auf den Schlsselkasten
des Drive-in.
Ich zgere kurz, schaue noch einmal auf das Zimmerfenster,
auf ihre Maschine, starte und rausche dem Sonnenaufgang
entgegen.
Sie wusste und ich wusste es auch: so schnell wir uns kennenlernten,
so schnell hatten wir uns auch wieder zu trennen.
Bemerkung: Diese Geschichte schrieb ich mit 16-17 Jahren
und habe sie dann auch so hnlich vor drei vier Jahren erlebt,
wobei mir dies eigentlich erst jetzt bewusst geworden
ist. Unabhngig der sinnhaftigkeit, bleibt es doch ein
Erlebnis...
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